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Barttransplantationen

Bartverlust bei Männern ist kein seltener Fall. Die Ursachen dazu sind unterschiedlich. Verschiedene genetische Faktoren, diverse Krankheiten oder Unfälle können die Ursache für den Bartverlust sein.

Auch ein unregelmäßig gewachsener Bart wird von vielen Männern als unästhetisch empfunden.

Ähnlich wie bei der Haartransplantation werden bei der Barttransplantation die entnommenen Haarwurzeln (=Grafts) in die lichteren oder kahlen Stellen verpflanzt.

Bei der Barttransplantation findet also eine Umverteilung der Spenderhaare auf das Gesicht bzw. auf die Empfängerzone statt.

Die Barttransplantation fällt unter die Mikrochirurgie und dauert ca. 3 Stunden. Da wir mit örtlicher Betäubung arbeiten, spüren Sie während der Behandlung keine Schmerzen.

Für eine Barttransplantation können wir nur Ihre eigenen Haarwurzeln (=Grafts) verwenden. Bei Patienten mit empfindlicher Haut dauert die Wundheilung unter Umständen länger oder die Haut verheilt nicht vollständig narbenfrei. Wir klären Sie vor der Behandlung umfassend auf.

Unter örtlicher Betäubung verpflanzen wir Ihre Bartwurzeln mit Hilfe der Mikro-FUE Methode. Anders als bei der Haartransplantation müssen wir bei der Barttransplantation auf einen Verband verzichten.

Vorbereitung für eine Barttransplantation

Wir empfehlen Ihnen, uns vor der OP Fotos von Ihrem Bart zu schicken. Anhand Ihrer Fotos können wir abschätzen, wo und wie viele Haarwurzeln (Grafts) entnommen und verpflanzt werden müssen.

Ist der Ausfall Ihrer Barthaare nicht dauerhaft, raten wir von einer Barttransplantation ab.

Für wen eignet sich eine Barttransplantation?

Eine Barttransplantation ist nur bei dauerhaftem Bartverlust sinnvoll.

Vor einer Barttransplantation besprechen wir die ausführlich die Ursachen Ihres Bartverlustes mit Ihnen ab. Trat der Bartverlust aufgrund von Stress oder hormonellen Störungen auf, müssen diese Ursachen zuvor beseitigt werden. Diese Faktoren gefährden den langfristigen Erfolg einer durchgeführten Barttransplantation.

Ebenfalls wichtig ist ihr Allgemeinzustand. Halten Sie ggf. vorher Rücksprache mit Ihrem Hausarzt , ob Krankheiten wie Diabetes, Blutdruck oder Anämie vorliegen. Auch Krankheiten dieser Art können den Erfolg einer Barttransplantation gefährden.

Ausschlussgründe für eine Barttransplantation

  • Bei Infektionskrankheiten wie Hepatitis B,Hepaititis C und HIV
  • Es stehen nicht ausreichend Haarwurzeln (=Grafts) zur Verfügung
  • Männer unter 24 Jahren (da erst mit 24 Jahren der Bartwuchs vollständig abgeschlossen ist)

Nach der Barttransplantation

In den ersten 10 Tagen nach der Barttransplantation verheilen die Einstichskanäle, indem sie “verkrusten”. Durch die regelmäßige Bartwäsche löst sich die Kruste Stück für Stück. Ihr Bart wächst in dieser Zeit weiter.

Nach der Barttransplantation sollten Sie sich unbedingt an unsere Anweisungen halten. Verwenden Sie keine Kosmetikprodukte ohne vorherige Rücksprache mit uns. Sie könnten sonst die frisch transplantierten Haarwurzeln beschädigen oder stören die Wundheilung, was zur Narbenbildung führen kann!

Innerhalb der zweiten Woche ist mit einem so genannten “Shockloss” (Ausfall der Barthaare) zu rechnen. Dies ist eine normale Reaktion auf die OP und sollte Sie nicht beunruhigen. Falls es der Fall sein sollte, bitte Ihrem Fachberater von Medical Exclusive Kontakt benachrichtigen.

Innerhalb der nächsten 4 Monate nach dem Ausfall setzt der normale Bartwuchs wieder ein. Dabei kann das Barthaar am Anfang noch gebrochen, gewellt und unnatürlich wirken. Die Barthaarwurzeln werden mit der Zeit jedoch stärker und erreichen schließlich ihre erwartete Form und Beschaffenheit.

Auf eine Nassrasur oder den Rasierapparat sollten Sie mindestens 6 Monate nach der OP verzichten! (Es besteht die Gefahr einer Haarwurzelschädigung.) Kürzen Sie Ihren Bart stattdessen mit einer Schere.

Insgesamt dauert die Regenerationszeit des transplantierten Barthaares ca. ein Jahr. Erst danach wächst Ihr Bart wieder in seiner natürlichen Form und Struktur.